Nerobergbahn

Wiesbadens schrägstes Wahrzeichen, die Nerobergbahn, startete am Karfreitag, 15. April 2022, in die Saison. Und fährt nun regelmäßig bis zum Saisonende im Herbst auf den heimischen Hausberg.

Die Nerobergbahn auf der Fahrt zum Gipfel des Neroberges.

Zurzeit montags und dienstags kein Betrieb

Der Betrieb der Nerobergbahn wird in den kommenden Wochen geringfügig eingeschränkt. Wiesbadens schrägstes Wahrzeichen bleibt montags und dienstags ganztägig geschlossen. Von Mittwoch bis Sonntag hat die Nerobergbahn ganz normal von 9 bis 19 Uhr für ihre Besucher geöffnet.

Saison startete am 15. April 2022

Die Nerobergbahn startete am Karfreitag in die Saison 2022: Damit nahm die historische Nerobergbahn pünktlich zum Osterfest wieder ihren Betrieb auf. Bis voraussichtlich Ende Oktober bringt die mit Wasserbalast betriebene Standseilbahn dann wieder ihre Fahrgäste auf den Neroberg hinauf auf den heimischen Hausberg.

Fahrzeiten

Der Betrieb der Nerobergbahn wird in den kommenden Wochen geringfügig eingeschränkt. Wiesbadens schrägstes Wahrzeichen bleibt montags und dienstags ganztägig geschlossen. Von Mittwoch bis Sonntag hat die Nerobergbahn ganz normal von 9 bis 19 Uhr für ihre Besucher geöffnet. Gefahren wird ein 15-Minuten-Takt.

Eine kombinierte Berg- und Talfahrt kostet für Erwachsene 5,00 Euro. Kinder zwischen sechs und 14 Jahre zahlen 3,00 Euro. Um die Fahrgäste bestmöglich zu schützen, gelten in und um die Nerobergbahn herum die gleichen Corona-Regeln, wie sie aktuell auch im restlichen Öffentlichen Personennahverkehr zur Anwendung kommen. Somit ist das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP- oder FFP2-Maske) in der Bahn Pflicht. Zudem werden die Fahrgäste gebeten, selbstständig auf das Einhalten von Abständen zu achten.

Wiesbadens schrägstes Wahrzeichen

Schon zu Kaiser Wilhelms Zeiten rumpelten die beiden kleinen gelb-blauen Bergbahnwagen mit 7,3 Kilometern pro Stunde Wiesbadens Hausberg hinauf und hinunter. 3,5 Minuten reine Fahrtzeit brauchen sie heute wie damals, um von der Talstation über das Viadukt hinauf auf die 245 Meter hoch gelegene Bergstation zu gelangen. Etwa 3,5 Minuten beträgt die Fahrzeit, um von der Talstation über den Viadukt hinauf auf die 245 Meter hoch gelegene Bergstation zu gelangen.

Die ausgeklügelte Technik begeistert damals wie heute die Fahrgäste der Nerobergbahn. 440 Meter müssen sie zurücklegen und eine Steigung bewältigen, die bis zu 25 Prozent beträgt. Eine Herausforderung, die die Nerobergbahn schon seit 1888 ohne Zwischenfälle meistert.

Zu verdanken ist das dem genial anmutenden Antriebssystem der Nerobergbahn: Der talwärts fahrende Wagen wird an der Bergstation mit bis zu 7.000 Liter Wasser befüllt und zieht an einem Stahlseil den anderen Wagen bergauf. Kommt der talwärts fahrende Wagen unten an, wird das Wasser abgelassen und wieder bergauf gepumpt. Beide Wagen sind durch ein 452 Meter langes Stahlseil verbunden. Die Geschwindigkeit regelt der talwärts fahrende Wagenführer. Die Sicherung erfolgt durch Zahnräder unter den Wagen, die in eine auf der Gleisanlage befestigte Zahnstange greifen.

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